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Wichtiger Hinweis
05. Februar 2013

Seien Sie kritisch bei der Herausgabe persönlicher Informationen im Internet!

Es erreichen uns vermehrt Hinweise von Kunden, dass per E-Mail persönliche Informationen zu Bankverbindungen abgefragt werden. Löschen Sie diese E-Mails. Benutzen Sie nicht den angegebenen Link.

Bitte beachten Sie folgende allgemeingültige Hinweise:

- Seriöse Anbieter fragen Kundendaten nicht per E-Mail ab.
- Unseriöse E-Mails sind oft an sehr fehlerhafter Rechtschreibung zu erkennen.




Spam E-Mails "Sicherheit im Beerenanbau"
05. Februar 2013

Seit Mitte Januar werden Spam E-Mails mit der Betreffzeile "Sicherheit im Beerenanbau" verschickt. Dies betrifft nicht nur die wtnet-Postfächer sondern auch Kunden anderer Provider. Die E-Mail enthält ausser einem Link zur Homepage "proberry.de" teilweise beschreibenden Text. Die E-Mail enthällt bisher KEINE VIREN und auch keinerlei andere Software, die den PC schädigt. Aufgrund der z.T. sehr hohen Anzahl, mit die Spam E-Mail an einzelne Postfächer verschickt wird, kann sie aber sehr lästig sein.

Davor können Sie sich jedoch ganz einfach schützen, indem Sie diese E-Mails automatisch herausfiltern, bevor Sie in Ihrem Posteingang landen. Dazu gehen Sie wie folgt vor:

1. Melden Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort in Ihrem Webmail-Account an.

2. Wählen Sie den Menupunkt Einstellungen aus.

3. Wählen Sie den Menupunkt Filter aus.

4. Erstellen Sie einen neuen Filter.

5. Nun geben Sie dem Filter einen Titel.

6. Anschliessend definieren Sie einen Suchbegriff für die Betreffzeile der E-Mails die gefiltert werden sollen, z.B. "Beerenanbau".

7. Abschliessend legen Sie fest, was mit diesen E-Mails passieren soll. Wählen Sie in der Auswahl den Punkt "E-Mail verwerfen" aus und speichern den neuen Filter.

Wenn Sie bereits einen Filter zur Weiterleitung eingehender E-Mails in ein anderes Postfach angelegt haben, achten Sie bitte darauf, dass Ihr neue Spam-Filter VOR der Weiterleitung ausgeführt wird. Andernfalls landet die Spam E-Mail auch in allen anderen Posteingängen.




Allgemeine Informationen zum eMail-System

Seit einigen Monaten häufen sich in den Medien die Berichte über den Missbrauch von eMail-Adressen durch Hacker. Das Ziel ist dabei primär nicht das Ausspähen der Postfach-Inhalte, sondern der hochvolumige Versand von SPAM-Nachrichten über die Infrastruktur des Providers.

Bei wilhelm.tel wird in so einem Fall die betroffene eMail-Adresse vom Sicherheitsteam manuell oder automatisch gesperrt. Ab dem Sperrzeitpunkt ist der Versand von eMails (SMTP) nicht mehr möglich. In diesem Fall kann eine sofortige Entsperrung sehr einfach über unser Kundenportal (früher "Rechnung Online") im Bereich der Verwaltung Ihrer eMail-Adressen erfolgen. Die passenden Zugangsdaten erhält jeder Kunde per Post bereits bei Vertragsabschluss. Im Kundenportal vergeben Sie der betroffenen eMail-Adresse lediglich ein neues Passwort - Fertig!

Diese einfache Massnahme führt meistens zum gewünschten Ergebnis. Trotzdem können Zugangsprobleme auch andere Ursachen haben, beispielsweise wenn auch der eMail-Abruf (POP3/IMAP) nicht mehr möglich ist. Eine Freischaltung ist dann nur noch über unser Servicecenter möglich. Unsere Mitarbeiter erreichen Sie rund um die Uhr unter den bekannten kostenfreien Servicerufnummern (siehe unten).

Um Identitätsdiebstahl und Missbrauch zu vermeiden und Ihre persönlichen Daten zu schützen, haben wir Ihnen hier die Top-10 unserer Sicherheitsregeln zusammengestellt:

1.
Behandeln Sie Ihre Passwörter so sicher wie die Geheimzahl Ihrer EC-Karte! Lassen Sie sich bei der Passworteingabe auch nicht "über die Schulter schauen" und verraten Sie das Passwort niemals einer anderen Person!

2.
Ein gutes Passwort besteht immer aus mindestens acht Zeichen und dabei aus einer Kombination aus Klein-/Gross-Buchstaben, Zahlen UND Sonderzeichen. Verwenden Sie niemals Passwörter, die ausschliesslich aus Buchstaben oder Ziffern bestehen! (Tabu: Realnamen, Kosenamen, Geburtsdatum, Jahreszahlen, Adressen, etc.).

3.
Benutzen Sie immer unterschiedliche Passwörter (bsp. für weitere eMail-Adressen oder Accounts bei Onlineshops, EBAY/Facebook/Amazon/etc.)

4.
Nutzen Sie einen aktuellen eMail-Client und dort die Konto-Einstellungen für sicheren eMail-Abruf (IMAPs oder POP3s, Verbindungssicherheit: TLS). Unsere Serversysteme unterstützen diese Protokolle.

5.
Erhalten Sie in Ihrem eMail-Postfach plötzlich auffällig viele Abwesenheitsnotizen oder Servermeldungen unbekannter Empfänger, die Sie nicht zuordnen können? Dann kann dies ein Indiz für einen infizierten PC und/oder eine gehackte eMail-Adresse sein. In diesem Fall ändern Sie umgehend Ihr Passwort und überprüfen Ihren PC mit einem Schadsoftwarescanner (Viren/Trojaner/etc.). Aktualisieren Sie diese Software regelmässig!

6.
Gesundes Misstrauen ist angebracht. Öffnen Sie nicht jede eMail die Sie erhalten, besonders dann nicht, wenn Dateianhänge dabei sind. Wichtig: Selbst digitale Urlaubsfotos von Freunden können Schadsoftware enthalten. Ihre Schutzsoftware sollte beispielsweise ein JPG-Scan unterstützen. Zudem sollte die automatische Vorschaufunktion Ihres eMail-Clients ausgeschaltet werden. eMails zweifelhafter Absender sofort ungelesen und ungeöffnet aus dem Posteingang und danach auch aus dem "Papierkorb" löschen!

7.
Nutzen Sie Ihre primäre eMail-Adresse nicht für Newsletter oder Portale (bsp. "Social-Media"-Netzwerke, etc.), sondern legen Sie sich über unser Kundenportal beliebig viele Aliasadressen an, die alle auf Ihre Hauptadresse zeigen. Im Vergleich zu Ihrer Haupt-Adresse verbirgt sich hinter einer Alias-Adresse kein direktes Postfach, sondern nur eine Umleitung. Eine Alias-Adresse ist somit auch nicht zu Hacken. Löschen Sie zudem alle eMail-Adressen, die Sie nicht direkt benötigen. Sollten Sie Ihr eMail-Konto sechs Monate lang nicht abrufen, so wird es ohne weitere Vorankündigung automatisch gelöscht. Tip: Für jeden Newsletter eine eigene Aliasadresse. So merken Sie schnell, wer mit Ihren Daten unerwünschten Handel treibt.

8.
Ändern Sie Ihre Passwörter regelmässig, mindestens alle sechs Monate. Der oftmals noch benutze "Passwortzettel unter der Tastatur" sollte noch heute der Vergangenheit angehören.

9.
Vermeiden Sie den Abruf Ihrer eMails aus öffentlichen Internetcafes. Auf diesen PC's kann sich absichtlich oder versehentlich Schadsoftware befinden. Wenn sich der Abruf nicht verhindern lässt, achten Sie unbedingt darauf, dass Sie sich nach der Nutzung der wilhelm.tel-Webmailsysteme per "LOGOUT" abmelden.

10.
Antworten Sie niemals auf Abfragen zu Ihren persönlichen Daten, die Sie unaufgefordert per eMail erhalten. Kein seriöser Anbieter wird Sie dazu auffordern. Von wilhelm.tel erhalten Sie diese Mitteilungen ausschliesslich per Briefpost in Zusammenarbeit mit unserem Servicecenter, die Ihnen im Zweifelsfall auch gerne weiterhelfen.

Im Internet sind viele Sicherheitsprobleme auf die Nichtbeachtung der hier aufgefürten Punkte zurückzuführen.

Es geht um Ihre Sicherheit im Internet!

Für weitere Fragen ist unser Servicecenter rund um die Uhr kostenlos für Sie erreichbar:
Werktags 8-20 Uhr: 0800-4324324, ansonsten 0800-4671111

p.s. Einer der Hauptgründe für zu viel SPAM im eMail-Postfach ist der leichtfertige Umgang mit der primären eMail-Adresse (siehe Punkt 7). Oftmals verdienen Anbieter kostenloser Dienste (bsp. eMail-Glückwunschkarten) ihr Geld mit dem Handel von Adressdaten, zu denen auch Ihre eMail-Adresse gehört. Wenn man einen Dienst nicht ohne die Angabe einer eMail-Adresse nutzen kann, empfehlen wir die kurzzeitige Anlage einer Aliasadresse oder informieren Sie sich zum Thema einer "Wegwerf-eMail-Adresse" oder "Einmal-eMail-Adresse".